Xaver Unsinn

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Xaver Unsinn
Geburtstag: 29. November 1929
Geburtsort: Füssen (Deutschland)
Nationalität:
Größe: - m
Gewicht: - kg
Position -
Schußhand/Fanghand -
Gedrafted NHL Entry Draft -
-
Runde -, Position -
Sportliche Erfolge als Spieler 8 Mal Deutscher Meister
Karriere als Spieler EV Füssen
ESV Kaufbeuren
Sportliche Erfolge als Trainer Deutscher Meister 1972
Deutscher Meister 1974
Deutscher Meister 1976
Bronze Olympische Spiele 1976
Schweizer Meister 1979
Karriere als Trainer ESV Kaufbeuren
Preußen Krefeld
Augsburger EV
Düsseldorfer EG
Berliner Schlittschuhclub
EV Rosenheim
SC Bern
Deutschland



Xaver Unsinn wurde am 29. November 1929 in Füssen (Deutschland) geboren und war ein Eishockeyspieler und -trainer, der bis 1990 die Deutsche Nationalmannschaft trainierte. Er verstarb nach langer Krankheit am 04. Januar 2012 in Hopfen am See. Bekannt wurde Mister Eishockei neben seinen zahlreichen Erfolgen vor allem durch seinen Pepita-Hut, wo auch noch heute ein Exemplar im Eishockeymuseum zu finden ist.

Unsinn wurde als Spieler 8 Mal Deutscher Meister mit dem EV Füssen, als Trainer 3 Mal Deutscher Meister (Düsseldorfer EG 1x, Berliner Schlittschuhclub 2x), 1 Mal Schweizer Meister mit dem SC Bern und als Bundestrainer gewann er die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 1976 in Innsbruck.

Xaver Unsinn ist Mitglied der Hockey Hall of Fame und der Hall of Fame Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

Karriere als Spieler

EV Füssen

1946 - 1960

ESV Kaufbeuren

1960 - 1962

Deutsche Nationalmannschaft

1953 wurde Unsinn mit der Nationalmannschaft Vizeweltmeister bei der Weltmeisterschaft 1953 in Zürich & Basel



Karriere als Trainer

ESV Kaufbeuren

1960 - 1966

Preußen Krefeld

1967 - 1968

Augsburger EV

1968 - 1970 Curt Frenzel holte Xaver Unsinn 1968 nach dem Aufstieg in die Bundesliga als Nachfolger für Bolly Beck nach Augsburg.

Düsseldorfer EG

1970 - 1972

Berliner Schlittschuhclub

1972 - 1977

EV Rosenheim

1977 - 1978

SC Bern

1978 - 1981

Deutsche Nationalmannschaft

Xaver Unsinn betreute die Deutsche Nationalmannschaft erstmals 1964 zusammen mit Markus Egen und Engelbert Holderied bei den Olympischen Spielen 1964. Von 1975 bis 1975 betreute er erneut das Nationalteam und verzeichnete 1976 den größten Erfolg mit der Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 1976 in Innsbruck. Ein Jahr später hörte Unsinn wieder auf, ehe er 1981 erneut das DEB-Team übernahm und bis 1990 "der" Bundestrainer Deutschlands war. Insgesamt stand Unsinn bei 221 Spielen an der Bande des DEB-Teams.

Unglücklich war sein Abgang 1990 als Unsinn plötzlich erkrankte und während der Weltmeisterschaft 1990 in Bern durch Erich Kühnhackl ersetzt wurde. Unsinn hätte sicherlich einen schöneren Abgang als Bundestrainer verdient gehabt.





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