Petr Chvatal

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Petr Chvatal war der erste Profischiedsrichter im deutschen Eishockey. Seit der DEL-Saison 1994/95 leitete er unzählige Partien in deutschlands höchster Spielklasse. Nach der DEL-Saison 2004/05 musste er seine Karriere beenden, da er die Altersgrenze für Schiedsrichter erreicht hatte.


Eklat in Mannheim 2003

In den DEL Playoffs 2003 kam es im Anschluss an die Partie 2003-03-30 Adler Mannheim vs. Kölner Haie zum Eklat, da sich die Mannheimer nach der Niederlage benachteiligt fühlten und Chvatal angeblich "Solange ich pfeife, gewinnt Mannheim nicht mehr" gesagt haben soll. Mannheim drohte daraufhin die DEL zu verlassen, wenn die DEL nicht gegen Chvatal vorgehe.

Der Zorn der Mannheimer führte zu weiteren skandalösen Szenen. Der Clubeigner Daniel Hopp soll angeblich in der Drittelpause sogar in die Schiedsrichter-Kabine gestürmt sein und Chvatal vorgeworfen haben, er mache das deutsche Eishockey kaputt. Ebenfalls soll in den VIP-Räumlichkeiten Rotwein auf das Schiedsrichtertrio geschüttet worden sein. Ebenso hatte der Schiedsrichter-Beobachter Martin Erhard den Zorn der Mannheimer am Fans am eigene Körper zu spüren.

Bereits wenige Tage vorher im Viertelfinale zwischen den Eisbären Berlin und den Hamburg Freezers hatte Chvatal mit seiner Leistung für Ärger gesorgt. Freezers-Manager Max Fedra forderte damals den Ausschluss des Referees aus der DEL und kassierte für diese Aussage eine Geldstrafe über 2000 Euro.






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