Max Fedra

Aus Eishockeypedia

Wechseln zu: Navigation, Suche
Max Fedra 2010 vor seiner Max-Fedra-Straße am Curt-Frenzel-Stadion

Max Fedra (geboren am 10. Dezember 1954) ist seit 04. Juli 2005 Geschäftsführer der Augsburger Panther. Seine größten sportlichen Erfolge sind zwei Vizemeisterschaften (1995 mit dem EV Landshut und 2010 mit den Augsburger Panthern) und der deutsche Meistertitel mit den München Barons. Der markige Niederbayer hatte aber auch lange Zeit den Ruf des "Totengräber" inne, da er zunächst den Lizenzverkauf des EV Landshut nach München abwickelte und drei Jahre später ebenfalls den Umzug der München Barons zu den Hamburg Freezers vollzog.


Inhaltsverzeichnis

Fürsprecher für Reformen im deutschen Eishockey

Max Fedra gilt seit jeher als Fürsprecher für Reformen im deutschen Eishockey. Bereits zu Beginn der DEL forderte er eine Reduzierunge der Ausländer und weniger Spiele im aufgeblähten DEL-Spielplan.

Karriere als Spieler

Karriere als Manager & Geschäftsführer

EV Landshut

Der Aufstieg und Fall des EV Landshut bzw. der Landshut Cannibals in der DEL ist unumstritten mit dem Namen Fedra verbunden.

München Barons

Am 12. März 2001 verlängerte Max Fedras seinen Vertrag bei den München Barons vorzeitig um weitere drei Jahre bis zum Juni 2004. Als erste Amtshandlung nach seiner Verlängerung galt die Weiterverpflichtung des Meister-Trainers Sean Simpson.

Hamburg Freezeres

Augsburger Panther

Als 2005 der langjährige Panther-Manager Karl-Heinz Fliegauf die Panther in Richtung Frankfurt Lions verlies, hatte Max Fedra ein schweres Erbe anzutreten. Zum einen fand er festgewachsene Strukturen vor und zum anderen musste er mit den Vorurteilen gegenüber seiner Person zurecht kommen. Spätestens mit der Vizemeisterschaft 2010 der Panther hatte Max Fedra bewiesen, dass er beide Herausforderungen gemeistert hatte, auch wenn er mit der Diagnose des Burn-out-Syndroms im Juli 2010 erneut einen hohen Preis für seine leidenschaftliche und aufopferungsvolle Arbeit bezahlen musste.

Seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte Fedra am Tag seiner Verpflichtung gleich am Abend bei der Augsburger Allgemeine, in deren Räumlichkeiten die Augsburger Panther das obligatorische Fantreffen abhielten. Die Reaktion auf die Verpflichtung wurde von vielen Fans mit gemischten Gefühlen aufgenommen, zu frisch waren noch die Erinnerungen und Aussagen Fedras als Manager der München Barons in den DEL-Play-offs 2000/01.

Mit dem Totengräber-Image hatte Fedra auch zu Beginn seiner Amtszeit bei den Augsburger Panthern zu kämpfen. Nach einer sportlich katastrophalen DEL-Saison 2005/06 wo gerade noch mit Paulin Bordeleau der Klassenerhalt erreicht wurde kamen immer mehr Gerüchte um die stets klammen Panther auf. Es hielt sich das Gerücht, dass die Lizenz der Augsburger Panther verkauft werden sollte. Wahlweise nach Stuttgart als neuen DEL-Standort oder ernaut nach Landshut, bei denen ein potentieller Investor in der Warteschlange stand. Max Fedra konnte aber die Pantherfans nach Saisonende mit einer Videobotschaft beruhigen und kündigte an, dass die Panther auch weiterhin in der DEL spielen werden.

Saison 2006/07

Pressemitteilungen

19.11.2010 - Max Fedra zurück auf dem Chefsessel

Max Fedra ist heute wieder offiziell an seinen Posten zurückgekehrt: Der Manager der Augsburger Panther hatte im Juli aus gesundheitlichen Gründen eine Auszeit nehmen müssen.


„Ich musste zum damaligen Zeitpunkt die Reißleine ziehen und bin froh, dass ich selbst gemerkt habe, dass ich auf dem besten Weg war, wieder in eine Depression zu fallen. Dieses frühzeitige Erkennen und die sofortige Inanspruchnahme medizinischer Hilfe waren sehr wichtig. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Herrn Prof. Dr. med. Max Schmauß vom BKH Augsburg bedanken. Nach einer kompletten Auszeit in der ersten Zeit habe ich mich in den letzten Wochen Stück für Stück auf meine Rückkehr vorbereitet. Es gilt jetzt alle Kräfte zu bündeln, um die Zukunft der Panther zu sichern. Die nächsten Wochen und Monate sind richtungsweisend für den Eissport in Augsburg", so Max Fedra mit Blick auf die aktuelle Stadionproblematik.

Während seiner Abwesenheit fungierten die Gesellschafter, allen voran Lothar Sigl, als Entscheider. Für den Hauptgesellschafter bedeutete dies eine enorme Belastung: „Max Fedra hat an allen Ecken und Enden gefehlt und ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass ich seinen Job nur ungern machen würde. Er leistet hier unglaubliche Arbeit, das sage ich mit allem Respekt. Mein Dankeschön gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Geschäftsstelle, die sich während der Abwesenheit von Max Fedra sehr engagierten und mich mit viel Eigeninitiative und Überstunden unterstützten."

(Quelle: Augsburger Panther)


20.07.2010 - Max Fedra nimmt eine Auszeit


Die Augsburger Panther Eishockey GmbH wird in nächster Zeit auf Max Fedra verzichten müssen: Der Geschäftsführer muss den arbeitsreichen vergangenen Monaten Tribut zollen.

Die intensive und extrem lange Saison mit Vizemeisterschaft, Stadionumbau und Sponsorenverhandlungen ging nahtlos über in die Vorbereitungen der neuen Saison und jeder, der Max Fedra in den letzten Monaten erlebte, weiß, dass der Panther-Manager ein enormes Arbeitspensum nahezu rund um die Uhr bewältigte.

Hauptgesellschafter Lothar Sigl: „Max Fedra ist es derzeit nicht möglich, seinen Aufgaben als Geschäftsführer nachzukommen. Er hat mich darüber informiert, dass seine Gesundheit ernsthaft angegriffen ist und er an einem Burnout-Syndrom leidet. Deshalb benötigt er eine Erholungspause, deren Dauer momentan noch nicht absehbar ist. Selbstverständlich haben wir diesem Wunsch entsprochen und werden ihn mit allen Kräften auf seinem Genesungsweg unterstützen.“

„Wir hoffen alle, dass sich sein Gesundheitszustand baldmöglichst bessert, werden ihn aber keinesfalls unter Druck setzen. Nur er allein wird entscheiden, wann er seine Aufgaben wieder übernehmen wird – und wir werden ihm die Zeit geben, die er dazu braucht“, erklärte Lothar Sigl.

Während der Abwesenheit von Max Fedra werden die Kompetenzen innerhalb der Gesellschafter und den Mitarbeitern der Geschäftsstelle neu geregelt und auf mehrere Schultern verteilt.

Die Augsburger Panther Eishockey GmbH bittet die Privatsphäre der Familie Fedra zu respektieren und von diesbezüglichen Nachfragen abzusehen. Wir hoffen alle, dass Max Fedra bald wieder in der Lage ist, auf seinen Chefsessel zurückzukehren und wir ihn in seiner ihm eigenen, unnachahmlichen Art erleben dürfen!

(Quelle: Augsburger Panther)


04.07.2005 - Max Fedra wird neuer Panther-Manager

Datum: 04.07.05 10:17

Heute Vormittag luden die Panther die Medienvertreter nach Zusmarshausen ein. Dort wird seit über 350 Jahren auf dem Anwesen der heutigen Schwarzbräu GmbH Bier gebraut. Noch nicht ganz so lange, jedoch mit Beginn der neuen Saison nunmehr seit sieben Jahren, besteht die Partnerschaft zwischen den Panthern und der Brauerei Schwarzbräu.

Denn die Brauerei wird auch in der kommenden Saison auf den Trikots werben: der Fahnenschwinger, das Symbol der Brauerei, wird erstmals auf beiden Ärmeln platziert. Im Panther-Club werden weiterhin die beliebten Premium-Biere von Schwarzbräu zum Ausschank kommen.

Im Rahmen dieses Pressegesprächs Max Fedra als neuer Manager der Augsburger Panther vorgestellt.

Max Fedra, ein alter Bekannter in der Eishockeyszene, wird ab sofort die Geschicke des Augsburger Eishockeyvereins mitleiten. Fedra war bereits Manager in Landshut, bei den München Barons und nach deren Umzug nach Hamburg auch Manager der Freezers.

Der 50-jährige gebürtige Niederbayer trat seinen Job am vergangenen Freitag, den 1. Juli 2005 in der Geschäftsstelle der Panther an und führte dort die ersten Gespräche mit den Mitarbeitern. Seine Zielsetzung ist, weiterhin attraktives Eishockey in Augsburg anzubieten mit der Vorgabe, den finanziellen Aspekt stets im Auge zu haben (Quelle: Augsburger Panther)

Am Rande der Bande

Vielfach wurde Max Fedra als der "Uli Hoeneß des Eishockeys" bezeichnet.

Legendär sind Fedras markige Sprüche, die meist durchaus geteilte Reaktionen hervorrufen:

  • Fussball ist Eine „Blödelsportart“ bei der 22 Hanseln dem Ball hinterherliefen, 30 Meter neben das Tor schießen und am Ende der Saison vielleicht einer nackert oder auch nicht über den Marienplatz stürmt.
  • "Entschuldigung, ich musste erst noch die Schiedsrichter bezahlen" als er bei einem Heimspiel des EV Landshut etwas spät zum Premiere-Interview kam.


Spielerstatistiken





Teilen