Jakob Kölliker

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Jakob Kölliker
Geburtstag: 21.07.1953
Geburtsort: -
Nationalität: Schweiz
Größe: 1,85 m
Gewicht: 86 kg
Position Verteidiger
Schußhand -
Gedrafted -
Sportliche Erfolge -
Karriere als Spieler EHC Biel
HC Ambrì-Piotta
Karriere als Trainer Schweiz
Schweiz U-20
Deutschland

Jakob "Köbi" Kölliker wurde am 21. Juli 1953 in der Schweiz geboren und ist ein ehemaliger Eishockeyspieler und aktiver Eishockeytrainer, der zuletzt Trainer der Schweizer U-20 Nationalmannschaft war. Seit dem 01. Juni 2011 ist er Trainer der Deutschen Nationalmannschaft.


Im Jahr 2007 wurde Kölliker in die IIHF-Hockey Hall of Fame aufgenommen.

Inhaltsverzeichnis

Karriere als Trainer

Schweiz

Deutschland

Pressemitteilungen

01.06.2011 - Jakob "Koebi" Koelliker wird neuer Eishockey-Bundestrainer

"Wir freuen uns sehr, den neuen Mann endlich präsentieren zu können", sagte DEB-Präsident Uwe Harnos. "Wir sind davon überzeugt, dass Jakob Koelliker das von Uwe Krupp und seinem Trainerstab hervorragend gegossene Fundament weiter festigen und die begonnene Erfolgsgeschichte weitererzählen wird." Nach den jüngsten Erfolgen auf den beiden letzten Weltmeisterschaften soll in naher Zukunft ein Maßnahmenplan und ein nachhaltiges Sportkonzept entwickelt werden, das den perspektivischen Weg des deutschen Eishockeys vorgeben soll.

Umfangreiche Internationale Erfahrung

In Deutschland ist Jakob Koelliker noch ein unbeschriebenes Blatt, international jedoch einer der derzeit erfahrensten Trainer der Welt. Koelliker war ein zentraler Baustein für die Schweizer Eishockey-Erfolgsgeschichte des letzten Jahrzehnts. Er hat die Nachwuchsmannschaften der Eidgenossen an die Weltspitze herangeführt und das Fundament für die einzigartige Nachwuchsarbeit gelegt. Von diesem starken Unterbau konnte die Seniorenmannschaft profitieren und schon bald sorgten die jungen Wilden aus der Schweiz auch in der A-Nationalmannschaft für Furore. Koelliker agierte in den letzten elf Jahren sowohl als Head-Coach der U-20-Nationalmannschaft als auch als Assistenzcoach von Ralph Krüger. Somit verantwortete Koelliker den Brückenschlag zwischen Nachwuchs und A-Nationalmannschaft - ähnlich wie dies auch bei Uwe Krupp der Fall war.

Der 58-jährige Koelliker war seinen mit 213 Länderspielen ehemals Schweizer Rekordnationalspieler. Der zweifache Familienvater ist seit 2007 auch Mitglied der IIHF Hall of Fame und genießt auf internationalem Terrain einen exzellenten Ruf. Nach seiner aktiven Karriere war er unter anderem als Headcoach für den EHC Biel und dem SC Langau in der Nationalliga A tätig. Bereits 1993 wechselte er dann auf Verbandsebene, wo er zunächst für die B-Nationalmannschaft verantwortlich war. Nach dem Wechsel von Ralph Krüger in die NHL zog sich Koelliker von der Bande zurück und war beim Schweizer Verband als Sportdirektor tätig. Koelliker zeichnet insbesondere sein akribisches und systematisches Herangehen aus. Neben dem kompletten Nachwuchs- und Sportkonzept, hat Koelliker maßgeblich neue Ausbildungsansätze und technische Werkzeuge in die Arbeit beim Schweizer Verband eingeführt.


"Koelliker hat in der Schweiz eindrucksvoll bewiesen, wie ein Verband durch einen langfristigen Plan und einem ausgereiften sportlichen Gesamtkonzept an die Weltspitze aufschließen kann", weiß Erich Kühnhackl, DEB-Vizepräsident und im Präsidium verantwortlich für den Sport. "Er beherrscht das moderne Eishockey in Theorie und Praxis. Unter seiner Führung sind einige Schweizer Nachwuchsspieler zu NHL-Stars gereift."

DEB bleibt seiner konsequenten Linie treu

Nachdem Uwe Krupp Ende letzten Jahres seinen Abschied in Richtung Köln verkündete, hat der Deutsche Eishockey-Bund bei der Suche nach dem neuen Bundestrainer konsequent an seinem veröffentlichten Weg festgehalten. Das Anforderungsprofil von Jakob Koelliker passt in die Vorstellungen des DEB und so wurde auch die Liga bereits frühzeitig in die Planung involviert. Eine Bekanntgabe während der Weltmeisterschaft in der Slowakei wollte der DEB aber unbedingt vermeiden, um keine Unruhe in die Vorbereitung und das laufende Turnier zu bringen. "Es war vielleicht nicht der populärste, aber der einzig richtige Weg", erklärt DEB-Präsident Uwe Harnos die Umstände. "Nur so konnten Uwe Krupp und Harry Kreis das WM-Team ohne Ablenkung führen und das haben die beiden auch öffentlich bestätigt", ergänzt Harnos. "Der Erfolg der Mannschaft hat gezeigt, dass wir richtig gehandelt haben."

Dreifachlösung ist keine Alternative

Krupp war mehr als fünf Jahre für die Geschicke der Nationalmannschaft verantwortlich und hat zusammen mit Harold Kreis zuletzt große Erfolge gefeiert: der vierte Platz bei der Heim-WM 2010 und jüngst der Einzug ins Viertelfinale in der Slowakei. "Dass man sich da noch einmal zusammensetzt und sich unterhält ist doch ganz klar", kommentiert Harnos die in Bratislava aufgekommenen Gerüchte, Krupp könne sowohl die Kölner Haie, deren Trainer und Sportdirektor er in Personalunion wird, als auch die Nationalmannschaft übernehmen. "Er hat unglaublich gute Arbeit geleistet und dafür danken wir ihm sehr. Uwe erfüllt bei den Kölner Haien bereits eine Doppelfunktion", beendet Harnos die Diskussion. "Wir haben darüber auch mit der DEL Gespräche geführt und sind uns über diesen Punkt einig", kommentiert auch Kühnhackl. "Jakob Koelliker genießt unser vollstes Vertrauen und wird weiter dafür sorgen, dass Eishockey positive Schlagzeilen schreibt - so wie es der Sport, die Spieler und die Fans verdient haben. Die umfangreichen Scoutingaufgaben sind enorm aufwändig. Aufgrund des neuen WM-Spielsystems müssen vermehrt gleich mehrere direkte Konkurrenten intensiv beobachtet werden."

Quelle: www.deb-online.de

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