Horst Eckert

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Horst Eckert
Geburtstag: 12. Dezember 1932
Geburtsort: Augsburg (Deutschland)
Nationalität:
Aufnahme 2006
Verdienste Mitbegründer des Eishockeymuseums und der Hall of Fame Deutschland.


Horst Eckert (12.12.1932 - 28.12.2014) war ein deutscher Sportjournalist, Funktionär und Gründer des Eishockeymuseums und der Hall of Fame Deutschland. Seit 2006 war er auch Mitglied der Hall of Fame Deutschland. Er war Ehrenmitglied des DEB, des Eishockeymuseums und des Augsburger EV.

Biographie

Horst Eckert kam 1932 in Augsburg auf die Welt, wuchs aber ebenfalls in Adlershorst bei Danzig und Oberhof in Thüringen auf. Zu Beginn seiner Schaffenszeit verdingte er sich als Conferencier und Starparodist im Showgeschäft und wurde durch TV- und Radioauftritte bekannt. Hier trat er unter seinem Künstlernamen "Charlie Eckert" auf. In Augsburg machte sich Eckert einen Namen, als er 1965 zusammen mit Max Gutmann die „Datschiburger Kickers“ (Fußballmannschaften mit Prominenten Spielern) gründete. Im Jahr 1968 wurde Horst Eckert unter Curt Frenzel Manager und Geschäftsführer beim Augsburger EV. In dieser Zeit kreirte Eckert das Stadionmagazin "Bully" und initalisierte den Curt-Frenzel-Pokal. 1973 gründete Eckert das Eishockeyfachmagazin Eishockey-Magazin für das er viele Jahre Chefredakteur war.

Franz Reindl verleiht Horst Eckert auf der Eishockeygala 2011 in Augsburg die DEB-Ehrenmitgliedschaft
Eine Besonderheit in Horst Eckerts Wirken ist der Ausflug in den Boxsport 1976 als er den Schaukampf Muhamad Ali gegen Karl Mildenberger in der Sporthalle Augsburg organisierte.

1987 wechselte Eckert zum DEB und wurde dort Leiter des Referats Öffentlichkeitsarbeit. Während dieser Tätigkeit erhielt er vom DEB-Präsident Otto Wanner die Aufgabe ein Eishockeymuseum zu gründen. Ein Jahr später war das erste Eishockeymuseum Deutschlands gegründet. Doch nach vier Jahren beim DEB verließ Eckert den Verband und arbeitete wieder als Journalist und veröffentlichte mehrere Bücher, darunter die Bücher Eishockey-Weltgeschichte, Die großen Eishockeystars und das Eishockey-Lexikon, die auch in der Hall of Fame in Toronto zu bestaunen sind. Für den IIHF schrieb Eckert die jährlichen Jahrbücher.

Einen Meilenstein in der Geschichte des deutschen Eishockeysports setzte Eckert 1999 mit der Gründung des Eishockeymuseums in Augsburg, das bis heute Bestand hat und aus dem auch der Service Eishockeypedia 2010 hervorging.

Für seine großen Verdienste um den Eishockeysport in Deutschland erhielt Horst Eckert zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen.

Horst Eckert verstarb am 28.12.2014 nach kurzer, schwerer Krankheit.

Auszeichnungen

Literatur





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