Curt-Frenzel-Stadion

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Curt-Frenzel-Stadion
Land
Stadt Augsburg
Team(s) Augsburger Panther
Augsburger EV
Namen CFS, Bombentrichter
Eigentümer Stadt Augsburg
Architekt(en) - Umbau (Schlenker)
Baubeginn
Eröffnung 10. April 1958
Baukosten
Kapazität 6.218
Sitzplätze 2.691
Stehplätze 3.493
VIP-Plätze 788
Geographische Lage



Das Curt-Frenzel-Stadion ist die Heimspielstätte der Augsburger Panther und des Augsburger EV und wird aktuell bis 2013 zu einer modernen Spielstätte umgebaut. Es ist das letzte Stadion in der DEL, das (noch) nicht komplett geschlossen ist. Mit dem Umbau 2010 hat es die Stadt Augsburg als Bauherr bundesweit in die Medien geschafft. Benannt ist das Stadion nach Curt Frenzel, dem Verleger der Augsburger Allgemeinen und langjähriger Mäzen des AEV. Von 2015 bis 2017 ist Augsburg der Austragungsort des Deutschland Cups.


Inhaltsverzeichnis

Bilder


Der Schleifgraben

Gründungsgeschichte

Am 12.12.1958 wurde in Augsburg der "Verein Eisstadion"" gegründet, dessen Ziel es war, ein eine Kunsteisbahn am traditionsreichen Schleifgraben zu installieren. Der Verein versuchte Spenden zu sammeln und so den Kauf einer Kunsteisbahn anzustoßen. Der damalige Preis für eine solche Anlage betrug rund 1,5 Millionen DM. Der Verein sammelte ca. 56.000 DM, war aber weit weg vom eigentlichen Preis. Im Jahr 1961 nahm die Stadt Augsburg das Projekt auf und steuerte 470.000 DM als Rücklage zu dem Projekt bei. Im darauffolgenden Jahr blockten die Stadtväter nocheinmal 960.000 DM vom Stadtbudget für die Kunsteisbahn und so stand der Eröffnung selbiger am 2. November 1963 nichts mehr entgegen. Der "Verein Eisstadion" hatte sein Ziel erreicht und löste sich wieder auf.


Die zweite Eisbahn

Am 01.01.1966 wurde neben der Kunsteisbahn des Stadions eine zweite Eisfläche installiert, die auch heute noch lapidar den Namen "Bahn II" trägt.


Verringerung der Kapazität

Im Kaiserslauterer Urteil von 1970 mussten alle Sportstätten die Plätze für Zuschauer neu berechnen, was für das Eisstadion am Schleifgraben bedeutete, dass die Zuschauerkapazität von 8.300 auf gute 7.000 reduziert werden musste.


Überdachung des Stadions 1971

Die IIHF schrieb in ihren Statuten vor, dass Spiele in den höchsten Spielklassen in überdachten Stadien stattfinden müssen. Davon war das Stadion am Schleifgraben aber noch weit entfernt. Es musste also eine Überdachung her und im Stadtradt wurde heiß diskutiert. Schließlich einigte man sich und gab dem Stadion über der Sommerpause ein Dach. Als Erinnerung an den Gönner und Motor in Sachen AEV und Stadion, trägt das Stadion seit 1971 nach dem Tod Curt Frenzels den Namen Curt Frenzel Stadion.

Generalsanierung 1978

Zum 100-jährigen Vereinsjubiläum des Augsburger EV sanierte die Stadt Augsburg die Ränge und Anlagen. Die Sitzplätze wurde neu gemacht und die Kapazität änderte sich auf 7.774 Zuschauer (1.562 Sitzplätze, 6.172 Stehplätze und 40 Behindertenplätze)


Installierung von VIP-Logen 1998

Als 1987 das Sun Life Stadium in Miami/Florida fertiggestellt wurde (Stadion der Miami Dolphis/NFL) war es das erste Sportstadion der Welt, das VIP-Logen beinhaltete. Diese Schule machte die Runde und 1998 installierten die Augsburger Panther in Eigenregie im CFS einen VIP-Bereich hinter den Sitzplätze auf der Westseite. Seitdem finden 164 Gäste in den VIP-Logen Platz und zahlreiche weitere Gäste im VIP-Gastrobereich im EG. Nach dem Spiel nehmen mittlerweile die Spieler der Augsburger Panther noch eine Mahlzeit im VIP-Bereich ein und können von Fans hautnah angetroffen werden.


Veränderungen im Stadion 2006

Der neue Kurvenradius.

Zur DEL Saison 2006/07 mussten im Stadion einige Veränderungen vorgenommen werden. Die alten Plexiglasbanden wurden ausgetauscht und durch ein neues System ersetzt. Ebenfalls wurden die Rundungen erneuert, die einen anderen Winkel hatten. Ebenfalls wurden die Gitter hinter den Toren durch morderne Netze ersetzt, was die Sicht der Zuschauer eindeutig verbesserte.

Aufschrei der Fanclubs 2004

Die Augsburger Panther schlossen zur Saison 2004/05 einen exklusiven Merchandising Vertrag mit der Firma Wöhrl. Dies hatte zur Folge, dass die Fanclubs im Stadion keine Fanartikel mehr verkaufen durften und ihre beliebten Fanstände (stets Anlaufpunkt für Fans) in der Sommerpause abbauen mussten. An den Plätzen am Stadiongebäude wurde dafür Cateringstände errichtet und so dauerte es noch einige Zeit bis die neue gemeinsame Fanplattform hinter der Fankurve installiert wurde und wieder als Anlaufpunkt für die Fans fungierte. (Zwischenzeitlich fanden zahlreiche Gespräche mit der Stadt, dem Caterer und den Panthern statt. Diese Fanplattform wurde dann im Sommer 2010 mit dem Abriss der Fankurve ebenfalls dem Erdboden gleichgemacht.

Änderungen in der Stadionordnung 2005

Auf viel Unverständnis traffen 2005 die neuen Regelungen bezüglich Getränke und der Mitnahme von Gegenständen ins Stadion. So ist den Fans seitdem untersagt, Getränke selbst ins Stadion mitzubringen und auch die beliebten ""Sehhilfen" für die kleineren Fans (meist Styroporklötze) mussten dem Stadion fern bleiben. Einige Fans setzten sich vehement für die "Wiedererlaubnis" der Thermoskanne (die aus Sicherheitsgründen Stichwort: Wurfgeschoss nicht mehr ins Stadion durfte) ein, (leider) ohne Erfolg.


Die unendliche Geschichte

Mit dem Aufstieg in die höchste Spielklasse 1994 spielten die Augsburger Panther nun auch wirtschaftlich in einer andere Liga. Die DEL solllte professioneller, moderner und wirtschaftlicher werden. Viele Vereine bekamen in den folgenden Jahren neue Spielstätten, die nach dem Vorbild der NHL Eishockey in Deutschland auf eine andere Stufe heben sollten. Letztendlich beschlossen die Gesellschaffter der Vereine, dass man zukünftig einen 9000 Punkte Plan erfüllen muss um in der DEL zu spielen. Für das CFS bedeutete das, dass es entweder modernisert und zu einer Halle umgebaut wird oder es kein erstklassiges Eishockey am Schleifgraben zu sehen gibt.

Die Konzepte über die Jahre waren zahlreich. Ebenso die Diskussionen der Stadtväter und noch mehr der Fans. Ein Lärmgutachten folgte dem nächste, Machbarkeitsstudien reihten sich aneinander wie Erstklässler beim Wandertag. Vielen in Erinnerung ist sicherlich noch die Europolis Diskussion oder die Blinklichtaktion der Panther Pro CFS die stets betonten, lieber im CFS als in einer Multifunktionsarena spielen zu wollen. Letztendlich setze sich der Umbau des CFS, wenn auch über die Jahre in gefühlten 100 Varianten, durch und stach Europolis, einen Neubau an der Messe sowie einen Neubau am Fußballstadion aus.


Erste Modernisierungsentwürfe 2004

Die Einhausung und Intensivierung der Gespräche 2007

Die Entscheidung der Stadt Augsburg 2009

Der Beginn des Umbaus im Mai 2010

Diskussion Fehlplanung Oktober 2010

Am 03.10.2010 war das erste Heimspiel der Augsburger Panther im umgebauten CFS. Durch das Erreichen des Play-off Finales 2010 der Panther verschob sich der Umbau um vier Wochen, was bedeutete, dass das Team erst im Oktober erstmals aufs eigene Eis gehen konnte. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Westtribüne (komplett bestuhlt mit dem Stuhlmodell FC Bayern aus der Allianz Arena) und die Osttribühne fertiggestellt. Die Osttribüne, im Endzustand überwiegend konzipiert für Sitzplatzbesucher, fungiert voraussichtlich bis Saisonende als reine Stehplatztribüne, damit eine ausreichende Zuschauerkapazität zur Verfügung gestellt werden kann bzw. konnte. An der Nordseite wurde von der Panther GmbH noch eine Zusatztribüne für ca. 300 angebracht.

Bereits beim ersten (ausverkauften) Heimspiel gegen die Hannover Scorpions am 03.10.2010 zeigte sich auf der Osttribüne und teils auf der Westtribüne, dass die Sichtverhältnisse nicht optimal sind. Vor allem auf der Osttribüne kann gegenwärtig ein Großteil der Fans weder die Spielerbänke noch die ersten vier Meter hinter der Bande erkennen. Ersten Erkenntnissen zufolge ist der Neigungswinkel der Tribünen mit ca. 26 Grad viel zu flach, zudem scheinen die Tribünen durch eine umlaufenden Mauer viel zu hoch angesetzt zu sein, damit die Sichtliche auch der Bande entspricht.

Was folgte ware eine Entrüstung der Fans über die Stadionplanung. Um die ersten Wogen zu glätten, berief der 3. Bürgermeister und Sport- und Kulturreferent der Stadt Augsburg Peter Grab am 15.10.2010 einen runden Tisch in den VIP-Räumen der Augsburger Panther ein. Anwesend waren neben dem planenden Arichtektenbüro Hermann & Öttl auch Panthergeschäftsführer Lothar Sigl, Vertreter der AGS und der Fanclubs. Die (teils emotional geführte) Runde kam aber zu keinem Ergebnis, außer dass ein neutraler Gutachter eingeschalten werden muss, der die Sache bewertet, ob und falls ja was schief gelaufen ist und wie man die Situation verbessern kann.

Stellungnahme der AGS vom 19.10.2010

Am 19.10.2010 veröffentlichte dann die AGS eine öffentliche Stellungnahme zu den Irritationen zum Umbau des Curt-Frenzel Stadions unter: http://www.ags-augsburg.de/index.php/ueber-uns/news/148-irritationen-um-das-curt-frenzel-stadion was jedoch weniger Stunden später wieder aus dem Netz genommen wurde. Der Inhalt war:

Irritationen um das Curt-Frenzel-Stadion

Die AGS ist beauftragt, für die Stadt Augsburg den Umbau des Curt-Frenzel-Stadions zu einer DEL-tauglichen Arena abwicklungstechnisch zu betreuen. ... Seit 3.10.2010 wurde der Profispielbetrieb trotz weiterer, bis 2012 dauernder Bauarbeiten wieder aufgenommen. Nach Auffassung von Teilen der Zuschauer sind die Ausführungen der Bauarbeiten mangelhaft. Dem widerspricht die AGS:

1. Erster Vorwurf – Distanz zum Eishockey-Betrieb führt zum Verlust der Atmosphäre

Antwort: Das CFS wird bis 2012 eine Baustelle bleiben. Das ist der vom Stadtrat beschlossene Zeitplan und mit der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) abgestimmt. Eine „heimelige“ Atmosphäre ist technisch nicht möglich, es sei denn, der Eishockey-Betrieb würde zwei Jahre lang eingestellt. Nur durch den außerordentlichen Einsatz von AGS-Mitarbeitern und Architekturbüro war es überhaupt möglich, den Heimspielbetrieb zum 3.10.2010 aufzunehmen (durch Sportbetrieb um vier Wochen verzögerter Baubeginn).

2. Zweiter Vorwurf – Sichtbehinderung von allen Tribünen

Antwort: Ziel war nach Anpassung der Architektenvorschläge ein um rd. 1.200 (!) Plätze größeres CFS (6.500 Plätze anstatt 5.300) zu bauen. Dieses muss innerhalb des bestehenden Stadions mit urheberrechtlich geschützter Dachkonstruktion und unveränderlichem Kostenlimit von € 16,2 Mio. errichtet werden. Weitere fixe Rahmenbedingungen für die Neigung der Tribünen waren

- der vorhandene Baukörper für den Panther-Club, - die Fundamente der Betonstützen für das Dach An der Blauen Kappe (nur sensible Statikeingriffe möglich), - das Höhenniveau der Eisfläche.

a) Osttribüne Derzeitige Nutzung mit 2.200 Stehplätzen bis Januar 2011. Geplant und im Rohbau bereits ausgeführt sind 885 Sitzplätze und 570 Stehplätze. Aufgrund des Panther-Wunsches wurden die Sitzschalen nicht montiert, sondern als Stehplätze freigegeben (Einnahmenerhöhung für die DEL-Mannschaft).

Die nicht endgültige (falsche) Nutzung der Plätze führt zur Sichtbehinderung von ca. 40% der Stehplätze, da die technischen Voraussetzungen für die Sitzplatznutzung zu einer verminderten Stufenhöhe und Stufendichte führen.

Ab Januar 2011 wird von den Sitzplätzen uneingeschränkte und den Stehplätzen ausreichende Sicht bestehen. Der Unterschied liegt darin, dass die beiden seitlichen Stehplatzblöcke auf Wunsch der Fans nach einem höheren Anteil an Stehplätzen ausgebaut werden mussten (Nachweis: Besprechung am 5.10.2009 bei den Augsburger Panthern).

b) Westtribüne Auch auf der Westtribünenseite sind wie auf der Ostseite die Sitzplatztribünen um 1,60 m angehoben worden, um die im „alten“ CFS nicht zu nutzenden drei ersten Sitzreihen vermieten zu können. Sichteinschränkungsäußerungen sind uns hier bisher nicht bekannt.

c) Südtribüne Die im Internet kursierenden Simulationen für die Sichtbehinderungen auf der noch nicht gebauten Südtribüne resultieren aus Annahmen. Unsere Planung zeigt, dass nach Abschluss der Baumaßnahme die Sichtverhältnisse besser sind als im alten CFS. Ein vollständiger Einblick bis zur Bande ist nur dann möglich, wenn die Neigung erheblich erhöht wird und dadurch ca. 700 – 800 Plätze entfallen. Dies war jedoch von den Panthern ausdrücklich nicht gewünscht.

3. Dritter Vorwurf – fehlende Sichtbeziehung zur Spielerbank

Antwort: Süd- und Westtribünenzuschauer sehen uneingeschränkt wie bisher auf die Spielerbank. Von der Osttribüne ist konstruktiv durch die Anhebung der ersten drei Sitzreihen (gewünschte Kapazitätserhöhung der Panther) die Sicht zur Spielerbank äußerst eingeschränkt.

4. Vierter Vorwurf – Mauschelei im Architektenverfahren

Antwort: Das Architekturbüro Schneider war im Vorentwurfsverfahren durch das Hochbauamt beauftragt. Nach den EU-/VOF-Vergaberechtsbestimmungen musste ein öffentliches Vergabeverfahren durchgeführt werden, bei welchem das Architekturbüro Schneider nicht zum Zuge kam. Das Vergabeverfahren wurde vom Büro Schneider auch nicht beanstandet.

Selbst bei Berücksichtigung des Büros Schneider hätte dessen Entwurf aufgrund statischer Gegebenheiten (Dachkonstruktion, Fassade, Baugrund-beschaffenheit) entscheidend verändert werden müssen, so dass die Stadionkapazität nicht über 5.300 Plätze hinausgegangen wäre. Diese geringe Zahl wurde jedoch weder von den Panthern noch von den Fans akzeptiert.

5. Fünfter Vorwurf – Fehlende Einbeziehung der Panther und des Breitensports

Antwort: Sowohl die Panther als auch das Sport- und Bäderamt wurden in allen Entwicklungsphasen mit einbezogen (Nachweis: Protokolle der Planungs-Jour-Fixe).

6. Sechster Vorwurf – Die Umbaupläne wurden verändert umgesetzt, die Bauausführung weicht von den genehmigten Eingabeplänen ab

Antwort: Der derzeitige Bautenstand entspricht exakt den genehmigten Bauplänen. Die AGS bietet sachverständigen Interessenten an, Ausführung und Pläne durch Einsichtnahme zu vergleichen.

7. Siebter Vorwurf – Die Architekten/AGS bauten nicht DEL-tauglich

Antwort: Die Architekten weichen nicht von für Umbauten soweit vorhandenen Vorgaben der DEL ab. Aufgrund des Vertrauensverlustes von AGS/Architekten gegenüber der Panther GmbH wird die sog. DEL-Tauglichkeit durch einen neutralen Gutachter verifiziert.


Stadtratssitzung am 07.12.2010

Am 07.12.2010 tagte der Statdrat erneut wegen den Missständen im Curt-Frenzel-Stadion. Bei dieser Sitzung erläuterte "Stadionpapst" Dr. Stefan Nixdorf zunächst generell die Theorie von Sichtlininen in Sportstadien und speziell in Eishockeystadien.

Anschließend wurde nach langen und hitzigen Debatten (zumeist wegen der Schuldfrage des "Pfusches") beschlosssen, dass bis zur nächsten Sitzung am 27.01.11 verschiedene Lösungsvorschläge erarbeitet und zur Abstimmungsreife vorliegen müssen.


Stadtratssitzung am 27.01.2011

Am 27.01. fiel im Stadtradt der Stadt Augsburg die Entscheidung für einen Abriss der bestehenden Tribünen und einen fach- und sichtgerechten Aufbau neuer Tribünen. Es standen zunächst sechs Lösungsvorschlage (Planungen) zur Verfügung:

  • 1. Hermann&Öttl: -
  • 2. Hermann&Öttl: -
  • 3. Hermann&Öttl: -
  • 4. Hermann&Öttl: -
  • 5. Schlenker, Reisch & Gillmann: der Entwurf der Pantherfans (6.500 Zuschauer + beste Sicht)
  • 6. AGS: Überarbeitung des 5. Entwurfes im Hinblick auf eine andere Stufenhöhe im Stehplatzbereich.

Die ersten vier Lösungsvorschläge des bisherigen Planungsbüros blieben weitgehend unberücksichtigt, da allen Beteiligten schnell klar wurde, dass man ein Stadion mit Rampen, einer erhöhten und verkleinerten Eisfläche definitiv nicht möchte und dies eindeutig als Mangel ansieht.

Beim Entwurf 5 besteht die Problematik, dass mit einer Stufenhöhe von 25 cm geplant wurde. Die Gesetzeslage in Bayern lässt aber ohne Ausnahmeregelung nur 19 cm zu. Hier wurde deutlich, dass der TÜV Süd ein Gutachten erstellen muss, ob eine Ausnahmegenehmigung aus Sicherheitsgründen überhaupt möglich ist. (Andere Stadien haben eine Stufenhöhe von 25 cm und mehr!)

Die AGS hat diesen 5. Entwurf diesbezüglich umgestaltet und mit der Stufenhöhe von 19 cm geplant und eine andere Art der Entfluchtung angedacht. Die sog. "Igellösung" sieht vor, dass im ganzen Stadion ca. 30 Auf- und Abgänge entstehen und jede Stehplatzreihe alternierend in eine andere Richtung (nach links oder rechts) entfluchtet wird. Der Stadtrat und die Planer haben jedoch die zur Entfluchtung angebrachten Stahlbügel als ein größeres Hindernis angesehen, als eine gleichmäßige Stufenhöhe von 25 cm, wie im 5. Entwurf geplant.

Schließlich wurde nach einer fünfstündigen Diskussion mit 53 zu 6 Gegenstimmen der Entschluss getroffen, dass Entwurf zur Umsetzung gebracht werden soll, sobald das Gutachten des TÜV Süds positiv ausfällt. Falls dies nicht passiert, soll Entwurf 6 umgesetzt werden.


TÜV Süd gibt grünes Licht 03.03.2011

Bei einem Gutachten des TÜV Süds werden die Stufenhöhe von 25 cm als unbedenklich eingestuft und der Entwurf der Pantherfans und dem Architekturbüro Schlenker kann nach Saisonende umgesetzt werden. Das Gutachten wurde mit Polizei, Rotem Kreuz, Bauordnungsamt, Feuerwehr und dem Ordnungsamt besprochen und die Genehmigung durch das Bauordnungsamt ist nun nur noch Formsache. Unmittelbar nach Saisonende sollen nun die Eisfläche abgetaut und die Banden entfernt und damit die Voraussetzungen für den geplanten Rückbau mit steileren Tribünen geschaffen. Dadurch werden die Zuschauer wieder näher an die Eisfläche heranrücken, die Straf- und Spielerbänke werden wieder einsehbar sein und die Eisfläche bleibt auf dem bisherigen Niveau. Zum geplanten DEL-Start am 16.09.2011 soll der Rückbau abgeschlossen sein. Panther Manager Max Fedra: „Ich möchte mich bei allen bedanken, die zu diesem positiven Ergebnis beigetragen haben. Bei den Pantherfans, deren Aufschrei zu Beginn der Saison die Diskussion erst ins Rollen gebracht hat - allen voran Werner Gillmann und seinen Mitstreitern, die sich in einem Maß für ihr Stadion eingesetzt haben, das wohl bundesweit beispiellos ist. Mein spezieller Dank gilt auch Herrn Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl für sein unbürokratisches und zielorientiertes Handeln.“


Länderspiele im CFS

  • 18.12.1964 Deutschland - Schweiz (2:8)
  • 24.01.1968 Deutschland – Rumänien (6:2)
  • 29.09.1971 Deutschland – Jugoslawien (9:2)
  • 25.01.1976 Deutschland – Rumänien (4:7)
  • 22.12.1978 Deutschland – Schweiz (5:1)
  • 12.04.1985 Deutschland – USA (7:6)
  • 11.04.1990 Deutschland – USA (1:0)
  • 16.04.1994 Deutschland – Tschechoslowakei (3:0)
  • 14.11.1999 Deutschland – Österreich (2:1)

Eintrittspreise

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