Aus Eishockeypedia
| Alaska Aces | |
| | |
| Land | |
| Stadt | Anchorage (Alaska/USA) |
| Liga | |
| Conference | Western |
| Division | Mountain |
| Gegründet | 1995 |
| Geschichte | 1995 - 2003 Anchorage Aces seit 2003 Alaska Aces |
| Vereinsfarben | |
| Stadion | Sullivan Arena |
| Fassungsvermögen | 6.451 |
| Kooperationen | St. Louis Blues (NHL) Peoria Rivermen (AHL) |
| Besitzer | Terry Parks |
| General Manager | Terry Parks |
| Kelly Cups | 2006, 2011 |
| Conference Titel | 2006, 2009 |
| Division Titel | 2005, 2006, 2007 2009 |
| Trainer | Brent Thompson |
| Kapitän | Scott Burt |
Die Alaska Aces sind ein US-amerikanisches Eishockeyteam aus der ECHL, das in Anchorage beheimatet ist. Seit 2005 sind sie als Farmteam Teil der Organisation der St. Louis Blues (NHL), zu der auch die Peoria Rivermen (AHL) gehören.
Das Team wurde 1995 unter dem Namen Anchorage Aces gegründet und spielte in der West Coast Hockey League (WCHL). 2002 stand das Team vor dem finanzielle Ruin und wurde sogar auf eBay zum „verkauf“ angeboten. Durch lokale Geldgeber konnte der Club letztendlich unter dem neuen Namen in die ECHL eingebracht werden, nachdem diese die WCHL übernommen hatte.
Die Aces tragen ihre Heimspiele in der Sullivan Arena aus, einem Stadion mit 6251 Sitzplätzen. Ihre Teamfarben sind schwarz, glacierblau, silber und weiß.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Gründung und Anfangsjahre
Dennis Sorenson gründete ein Amateur Eishockeyteam mit dem Namen Anchorage Aces, um einen regionalen Gegner für die in Fairbanks spielenden Gold Kings zu schaffen. In der Saison 1989/90 bestritten beide Mannschaften untereinander vier Inoffizielle Begegnungen. In der folgenden Saison gab es dann 22 Spiele, 20 davon mit der Beteiligung von USA Hockey, die als Senior Men's Open National Championship in Fairbanks ausgetragen wurde. Aus dieser Serie gingen die Anchorage Aces als Sieger hervor.
1991/92 traten die Aces der Pacific Northwest Hockey League (PNHL) bei, in der sie sechs ihrer Heimspiele in der Sullivan Arena und acht „Heimspiele“ im Central Peninsula Sports Center in Soldotna austrugen. Sie beendeten die PNHL Saison mit 16 Siegen, 12 Niederlagen und 2 Overtime-Niederlagen auf dem zweiten Platz, den sie im selben Jahr auch in der Nationalen Amateurliga belegten.
In der Folgesaison gewannen sie unter dem Trainer Mike Ashley 19 Spiele bei nur drei Niederlagen die PNHL Meisterschaft und erreichten erneut den zweiten Platz in der Nationalen Amateurliga hinter den Chicago Chargers.
1993/94 führte Cheftrainer Steve Gasparini die Mannschaft zum Gewinn der Nationalen Amateurmeisterschaft, wo sie im Finale als Sieger gegen die Fresno Falcons vom Eis gingen. Ein Jahr später mussten sie sich im Finale den Fairbanks Gold Kings geschlagen geben.
West Coast Hockey League
Nach dem fehlgeschlagenen Versuch, eine neue Liga zu gründen, schlossen sich die Aces 1995/96 der neuen West Coast Hockey League an, in der sie bis zu deren Zusammenschluss mit der East Coast Hockey League in der Saison 2002/03 spielten.
Nach der Saison bekamen das Team aus Alaska mit Mike Cusack Jr. einen neuen Besitzer. In den Liga Playoffs lag die Mannschaft im Halbfinale gegen die Fresno Falcons bereits drei zu eins Siege zurück, da die Falcons jedoch im vierten Spiel aufgrund von Verletzungen und Sperren nicht die Mindestanzahl an Spielern stellen konnten, wurde dieses Spiel für Alaska gewertet. Anschließend konnten sie das entscheidende fünfte Spiel 5:3 für sich entscheiden und in das Finale um den Taylor Cup - der Meisterschaftstrophäe der WCHL - einziehen, was allerdings verloren ging.
Im November 2000 wurde zudem Stirling Wright als Assistenztrainer und Personaldirektor in das Franchise geholt, welcher die Mannschaft mit den früheren NHL Spielern Vincent Riendeau im Tor und Kevin Brown im Angriff verstärkte.
Zur Folgespielzeit ernannte die Teamführung Wright zusätzlich zum Vizepräsidenten und General Manager. Wright verpflichtete den früheren NHL Spieler- und Trainer Butch Goring als neuen Cheftrainer für die Aces. Lediglich mit vier Spielern aus der Vorsaison verlängerte er die Verträge. Stattdessen wurden weitere frühere NHL Spieler - Verteidiger Jim Paek, Torwart Scott Bailey sowie die Stürmer Todd Harkins, Daniel Goneau und Clayton Beddoes - in die Mannschaft geholt. Beddoes beendete seine Karriere nach nur fünf Spielen jedoch wegen einer Schulterverletzung. Die Aces führten eine Sieggarantie ein, wonach die Fans im Falle einer Niederlage mit Freikarten für das nächste Spiel „entschädigt“ wurden.
Nach einem schlechten Saisonstart wurde Butch Goring entlassen und durch den früheren Cheftrainer Poddubny ersetzt. Nach Meinungsverschiedenheiten mit der Teamführung verließ auch General Manager Wright die Mannschaft, sowie ein großteil der Spieler. Das Team wirtschaftete zwar gut, aber von den finanziellen Schwierigkeiten des Besitzers Cusack bleib auch die Eishockeymannschaft nicht verschont, sodass einige Spieler und Mitarbeiter nur noch unregelmäßige Gehaltszahlungen erhielten.
Im Mai 2002 stellten Mike Cusack und seine Geschäftspartner einen Insolvenzantrag, da die Aces mit etwa zwei Millionen US Dollar verschuldet waren. Im Juni wurde das Franchise bei einem Internet Auktionshaus zum „verkauf“ angeboten und Cusack akzeptierte das Höchstgebot von Duncan Harrison, der für das Team 1,862 Millionen US Dollar geboten hatte. Jedoch lehnte der Insolvenzrichter Donald MacDonald das Angebot von Harrison ab und verkaufte die Anchorage Aces für 1,05 Millionen US Dollar an eine siebenköpfige regionale Investorengruppe, welche von Terry Parks angeführt wurde.
ECHL
In der Spielzeit 2003/04 wurde die WCHL in die ECHL integriert, in der sie seitdem unter dem neuen Namen Alaska Aces am Spielbetrieb teilnimmt. Mit der Namensänderung erhielt die Mannschaft zudem ein neues Logo sowie ein neues Trikotdesign.
In der Saison 2004/05 machte das Team auf sich aufmerksam, als sie den aus Anchorage stammenden NHL Stürmer Scott Gomez während des NHL Lockout in die Mannschaft holten, welcher die Saison als Topscorer und MVP der Liga beendete.
2006 bestritten die Aces mit 113 Minuten und 30 Sekunden das drittlängste Spiel der ECHL-Geschichte, als sie erst in der dritten Verlängerung gegen die Las Vegas Wranglers als Sieger das Eis verließen. Außerdem wurden sie neben den South Carolina Stingrays erst der zweite Club der ECHL-Geschichte, der in der gleichen Saison den Henry Brabham Cup und den Kelly Cup gewinnen konnte. Der Titelgewinn über die Gwinnett Gladiators nach fünf Spielen war der erste professionelle Sporttitel in dem nördlichsten US-Bundesstaat seit 1980. In der Saison 2006/07 erreichte das Team das Conference Finale und in der Saison 2008/09 standen sie erneut im Finale um den Kelly Cup, welches aber in der Serie knapp mit 4:3 gegen die South Carolina Stingrays verloren ging. Zur Saison 2009/10 übernahm Brent Thompson das Amt des Cheftrainers. In der Spielzeit 2010/11 gewannen die Aces ihren zweiten Kelly Cup nach einem Sieg in der Finalserie gegen die Kalamazoo Wings.
Logos
| Alternativlogo | Alternativlogo |
Trikots
| Heimtrikot | Auswärtstrikot |
Kapitäne
Aktueller Kader
Stand: 25.02.2011
| # | NAT | Position | Name | Geb. | Geburtsort | letztes Team |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | | Tor | Adam Courchaine | 20.02.1989 | Kanata, ON | Alaska Aces |
| 39 | | Tor | Gerald Coleman | 03.04.1985 | Evanston, IL | Trenton Devils |
| 3 | | Verteidigung | Brandon Gentile | 23.04.1987 | Clarkston, MI | Gwinnett Gladiators |
| 5 | | Verteidigung | Kane Lafranchise | 27.05.1988 | Edmonton, AB | Alaska Aces |
| 6 | | Verteidigung | Chad Anderson (A) | 16.06.1982 | Chisago City, MN | Alaska Aces |
| 11 | | Verteidigung | Alex Dzielski | 17.07.1989 | Pittsford, NY | Elmira Jackals |
| 15 | | Verteidigung | Bryan Miller (A) | 17.02.1983 | Wayne, NJ | Trenton Devils |
| 21 | | Verteidigung | Steve Ward | 13.02.1986 | Scarborough, ON | Charlotte Checkers |
| 24 | | Verteidigung | Mark Isherwood | 31.01.1989 | Abbotsford, BC | Alaska Aces |
| 26 | | Verteidigung | Russ Sinkewich | 21.09.1985 | Westlake, OH | Johnstown Chiefs |
| 4 | | Sturm | Craig Gaudet | 18.05.1985 | Redvers, SK | Alaska Aces |
| 9 | | Sturm | Garry Nunn | 10.11.1989 | Victoria, BC | Alaska Aces |
| 10 | | Sturm | Tyler Ruegsegger | 19.01.1988 | xxx, xx | Denver University |
| 12 | | Sturm | Scott Burt (C) | 07.02.1977 | Boise, ID | Idaho Steelheads |
| 13 | | Sturm | Scott Howes | 03.09.1987 | Toronto, ON | Alaska Aces |
| 16 | | Sturm | Wes Goldie (A) | 05.05.1979 | London, ON | Victoria Salmon Kings |
| 19 | | Sturm | Chris Langkow | 22.08.1989 | Vegreville, AB | Alaska Aces |
| 20 | | Sturm | Jon Higgins | 25.02.1986 | Stratham, NH | Alaska Aces |
| 22 | | Sturm | Zach Harrison | 22.11.1987 | Flint, MI | Alaska Aces |
| 25 | | Sturm | Jerad Stewart | 15.12.1987 | Hastings, MN | Minnesota State |
| 27 | | Sturm | Brian Swanson (A) | 24.03.1976 | Eagle River, AK | Iserlohn Roosters |
| 28 | | Sturm | Ethan Cox | 25.07.1987 | Richmond, BC | Alaska Aces |
| 37 | | Sturm | Kory Falite | 18.07.1986 | Billerica, MA | Alaska Aces |
| 44 | | Sturm | Curtis Fraser | 04.04.1982 | Surrey, BC | Alaska Aces |
| 46 | | Sturm | Dan Kissel | 25.01.1987 | Crestwood, IL | Alaska Aces |
| 61 | | Sturm | Jonathan Milhouse | 30.01.1989 | Yorba Linda, CA | Alaska Aces |
Ausgezeichnete Spieler
Punktbeste Spieler der Franchise
Gesperrte Trikotnummern
| Keith Street | |
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| Dean Larson | |
| | |
| David Slama | |
| | |
Anschrift
Alaska Aces
724 EAST 15TH AVENUE
ANCHORAGE, AK 99501
Weblinks
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