2012-09-16 Adler Mannheim vs. Eisbären Berlin 6:1 (2:0/2:0/2:1)

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Statistik

Adler Mannheim vs. Eisbären Berlin
DEL 2. Spieltag - 16.09.2012 - 17:45 Uhr - SAP Arena
vs.
6:1 (2:0/2:0/2:1)
Tore 1. Drittel
Adler Mannheim Tor:Craig MacDonald, Assists:Marcus Kink, Mike Glumac 11:57
Adler Mannheim Tor:Adam Mitchell, Assists:Yanick Lehoux, Ken Magowan (Überzahltor) 15:10
Tore 2. Drittel
Adler Mannheim Tor:Steve Wagner, Assists:Yanick Lehoux, Adam Mitchell (Überzahltor) 32:11
Adler Mannheim Tor:Yanick Lehoux, Assists:Adam Mitchell, Christoph Ullmann (Überzahltor) 36:58
Tore 3. Drittel
Eisbären Berlin Tor:Jimmy Sharrow, Assists:Florian Busch, Rob Zepp 40:28
Adler Mannheim Tor:Marcus Kink, Assists:Craig MacDonald, Ronny Arendt 51:39
Adler Mannheim Tor:Christoph Ullmann, Assists:Adam Mitchell, Yanick Lehoux (Überzahltor) 57:16
Verlängerung/Penaltyschießen
-


Strafen 1. Drittel
Adler Mannheim - Marcus Kink - (Hoher Stock) 2 Min. - 1:07
Adler Mannheim - Shawn Belle - (Haken) 2 Min. - 12:20
Eisbären Berlin - Matt Foy - (Unkorrekter Körperangriff) 2 Min. - 13:32
Adler Mannheim - Shawn Belle - (Behinderung) 2 Min. - 16:22
Strafen 2. Drittel
Adler Mannheim - Mike Glumac - (Check gegen Kopf & Nacken) 5 Min. - 21:15
Adler Mannheim - Mike Glumac - (Spieldauerdisziplinarstrafe) 20 Min. - 21:15
Eisbären Berlin - Barry Tallackson - (Ellbogen-Check) 2 Min. - 25:17
Eisbären Berlin - Barry Tallackson - (Zu viele Spieler auf dem Eis) 2 Min. - 27:29
Adler Mannheim - Matthias Plachta - (Check mit dem Knie) 2 Min. - 29:51
Eisbären Berlin - Barry Tallackson - (Stockschlag) 2 Min. - 31:48
Eisbären Berlin - Mark Katic - (Check von hinten) 2 Min. - 35:29
Eisbären Berlin - Mark Katic - (Disziplinarstrafe) 10 Min. - 35:29
Strafen 3. Drittel
Adler Mannheim - Adam Mitchell - (Haken) 2 Min. - 48:07
Adler Mannheim - Shawn Belle - (Übertriebene Härte) 2+2 Min. - 55:46
Eisbären Berlin - Matt Foy - (Übertriebene Härte) 2+2 Min. - 55:46
Eisbären Berlin - Barry Tallackson - (Übertriebene Härte) 2 Min. - 56:18
Eisbären Berlin - Jens Baxmann - (Halten) 2 Min. - 60:00
Strafen Verlängerung
-


Spielzusammenfassung
Teams
Strafminuten 39 28
Schüsse 31 28
Bullys 30 (48%) 32 (52%)
Powerplay 4-6 0-6
Penalty Killing 100% 33,3%
Schiedsrichter Stephan Bauer , Steffen Klau
Linesmen Benjamin Hoppe , Christoffer Hurtik
Zuschauer 13.047


Spielbericht

Heimpremiere gelungen – Adler schlagen Eisbären 6:1
13.047 Fans waren in die SAP Arena gekommen, um das erste Heimspiel der Adler zu verfolgen. Und keiner musste sein Kommen bereuen, mit 6:1 (2:0,2:0,2:1) schickten die Adler die Berliner wieder nach Hause. Vier Powerplay-Tore durch Adam Mitchell, Steve Wagner, Yanick Lehoux und Christoph Ullmann legten den Grundstein zum ersten Heimerfolg der noch jungen Saison. Craig MacDonald hatte den Torreigen eröffnet, Marcus Kink zum zwischenzeitlichen 5:1 getroffen.
Nach dem Autakterfolg gegen den ERC Ingolstadt starteten die Adler mit sehr viel Selbstbewusstsein in die Heimpartie gegen die Eisbären Berlin. Schnell versuchten die Cracks von Headcoach Harold Kreis das Spiel unter Kontrolle zu bringen und den Gegner zu Fehlern zu zwingen. In den ersten Minuten sprangen dabei noch nicht die großen Chancen heraus, auch bedingt dadurch, dass Marcus Kink gleich zu Beginn eine Strafe absitzen musste. Um so länger das Spiel lief, desto besser allerdings näherten sich die Adler dem Berliner Tor. Und in der 12. Minute war es dann soweit, Craig MacDonald erzielte das erste Heimtor der Adler in der neuen Saison. Gute drei Minuten später dann die Eisbären dezimiert – Neuzugang Matt Foy saß auf der Strafbank – und die Adler im Powerplay. Dieses nutzte Adam Mitchell zum 2:0.
Mit der 2:0-Führung im Rücken kehrten die Adler zurück aufs Eis und bestimmten auch das Geschehen im zweiten Drittel. Zwar erhielt Mike Glumac gleich in der zweiten Minute des Mittelabschnitts eine Spieldauerdisziplinarstrafe, so dass die Adler fünf Minuten in Unterzahl agieren mussten. Diese brenzlige Phase überstanden sie jedoch und kamen danach in eigener Überzahl zum dritten Treffer. Steve Wagner traf die Scheibe optimal und diese schlug unhaltbar für Rob Zepp im oberen rechten Winkel ein. Nur wenige Sekunden nach diesem Treffer kam Wagner wieder in Schussposition, doch dieses Mal knallte die Scheibe an die Querlatte. Besser machte es Yanick Lehoux in der 37. Minute. Erneut die Adler in Überzahl und wieder ließen sie die Scheibe laufen, bis ein Spieler, in diesem Fall Lehoux, in guter Position stand. Sein Schuss schlug flach im Berliner Tor ein.
Kurz nach der Pause allerdings dann der schnelle Berliner Anschlusstreffer. Barry Tallackson traf im Nachsetzen, Dennis Endras, der stark hielt, war machtlos. Doch die Adler ließen sich durch diesen Gegentreffer nicht aus der Ruhe, standen in der Defensive weiter sicher und hielten die Eisbären so in Schach. Doch die Adler konzentrierten sich nicht nur auf die Defensive, sondern spielten auch weiter nach vorne. Dies wurde in der 52. Minute auch prompt belohnt. Marcus Kink stocherte nach einem tollen Schuss von Craig MacDonald die Scheibe endgültig über die Linie zum 5:1. Einen weiteren Treffer in Überzahl steuerte Christoph Ullmann drei Minuten vor dem Ende zum 6:1-Endstand bei.
Veröffentlicht am 16. September 2012
Quelle:www.adler-mannheim.de


Niederlage in Mannheim
Mit 1:6 unterlagen die Eisbären am späten Sonntagnachmittag vor etwas über 13.000 Zuschauern in der SAP-Arena in Mannheim. Nach einem guten Auftaktdrittel in dem die Eisbären trotz leicher Überlegenheit 0:2 in Rückstand gerieten, übernahmen die Hausherren mehr und mehr das Kommando der Partie und bauten ihren Vorsprung sukzessive aus. Das Ehrentor für die Berliner erzielte Barry Tallackson in Minute 41.
Die Eisbären waren, wie schon am Freitag gegen Straubing, läuferisch gut in Schuss und konnten von Anfang an Druck in Richtung des Mannheimer Tors entwickeln. Leider waren die Angriffe aber nicht von der nötigen Durchschlagskraft geprägt. Ganz anders die Mannheimer. In der 12. Minute nutzte Craig MacDonald die erste Großchance der Gastgeber zum 1:0. Als Matt Foy dann in der 14. Minute auf die Strafbank musste und die Adler ins Powerplay kamen, zeigten sie erneut ihre Zielstrebigkeit. Das Tor allerdings zum 2:0 in Minute 16 fiel mit sehr viel Glück. Nach einem abgefälschten Schuss der übers Tor ging, sprang der Puck gegen die Brust eines Mannheimers hinterm Bärentor, von dort aufs Netz auf dem Kasten von Rob Zepp und dann direkt vor die Torlinie. Hier reagierte Adam Mitchel am schnellsten und traf. mit einem Torschussverhältnis von 13:9 für, aber dem Spielstand von 0:2 gegen die Eisbären ging es in die erste Pause.
Der zweite Abschnitt begann gar nicht gut für die Berliner. Adler Mike Glumac traf Mads Christensen mit seinem Ellbogen am Kopf, worauf der einige Zeit benommen liegen blieb und nicht weiterspielen konnte. Die Schiedsrichter entschieden auf 5 + Spieldauerdisziplinarstrafe wegen Checks gegen den Kopf. Im folgenden Powerplay erspielten sich die Hauptstädter nur eine Chance. Lolle Braun scheiterte aber am fehlerlosen Dennis Endras im Mannheimer Tor. Der Vizemeister machte es aber im Anschluss wesentlich besser. Zweimal gelangte der Puck zum Mann an der blauen Linie, zweimal schlug der Puck hinter Rob Zepp ein. Steven Wagner und Yannick Lehoux trafen in der 33. und 37. Spielminute.
Den Schlussabschnitt begannen die Eisbären mit einem schnellen und zielstrebigen Angriff und prompt landete der Puck im Netz. Florian Busch transportierte die Scheibe schnell durch die neutrale Zone, chippte den Puck nach außen auf Jimmy Sharrow der von der rechten Seite dann vors Tor spielte. Endras war noch dran, aber vom vor Barry Tallackson heraneilenden Verteidiger der Kurpfälzer sprang das Hartgummi ins Netz. Danach hatten die Berliner ein wenig Hoffnung auf ein besseres Ergebnis, die aber spätestens mit dem 5:1 von Marcus Kink in der 52. Spielminute beendet wurde. Christoph Ullmann stellte in der 58. Minute mit dem vierten Powerplay-Treffer den Endstand her.
Die rund 200 angereisten Eisbärenfans litten mächtig, konnten aber das Ergebnis verschmerzen. Für sie stand die Partie eh unter dem Motto “Remember 22.4.2012″. Das brachten sie auch in einem Spruchband während der ersten längeren Spielunterbrechung zum Ausdruck…
Veröffentlicht am 16. September 2012
Quelle:www.eisbaeren.de





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