2011-10-14 Thomas Sabo Ice Tigers vs. Kölner Haie 0:1 (0:0/0:1/0:0)

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Statistik

Thomas Sabo Ice Tigers vs. Kölner Haie
DEL 10. Spieltag - 14.10.2011 - 19:30 Uhr - Arena Nürnberger Versicherung
vs.
0:1 (0:0/0:1/0:0)
Tore 1. Drittel
keine Tore
Tore 2. Drittel
Kölner Haie Tor:Philip Gogulla, Assists:John Tripp, Charlie Stephens 37:37
Tore 3. Drittel
keine Tore
Verlängerung/Penaltyschießen
-


Strafen 1. Drittel
Thomas Sabo Ice Tigers - Brad Leeb - (Halten) 2 Min. - 3:30
Kölner Haie - Charlie Stephens - (Halten) 2 Min. - 3:30
Kölner Haie - Björn Krupp - (Stock-Check) 2 Min. - 8:05
Thomas Sabo Ice Tigers - Greg Leeb - (Unkorrekter Körperangriff) 2 Min. - 12:27
Kölner Haie - John Tripp - (zu viele Spieler auf dem Eis) 2 Min. - 13:46
Kölner Haie - Philip Gogulla - (Check gegen die Bande) 2 Min. - 19:44
Strafen 2. Drittel
Kölner Haie - Mirko Lüdemann - (Haken) 2 Min. - 20:21
Strafen 3. Drittel
Thomas Sabo Ice Tigers - Jame Pollock - (Beinstellen) 2 Min. - 40:34
Thomas Sabo Ice Tigers - Yan Stastny - (Stockschlag) 2 Min. - 42:54
Kölner Haie - Moritz Müller - (Übertriebene Härte) 2 Min. - 42:54
Kölner Haie - Jonathan D'Aversa - (Halten) 2 Min. - 50:38
Kölner Haie - Charlie Stephens - (Stock-Check) 2 Min. - 51:33
Thomas Sabo Ice Tigers - Yan Stastny - (Stockschlag) 2 Min. - 52:09
Thomas Sabo Ice Tigers - Yan Ststny - (Übertriebene Härte) 2 Min. - 52:09
Kölner Haie - Torsten Ankert - (Übertriebene Härte) 2 Min. - 52:09
Kölner Haie - Björn Krupp - (Halten) 2 Min. - 58:00
Kölner Haie - Mirko Lüdemann - (Spielverzögerung) 2 Min. - 59:11
Strafen Verlängerung
-


Spielzusammenfassung
Teams
Strafminuten 12 22
Schüsse 38 32
Bullys 29 (49%) 30 (51%)
Powerplay 0-8 0-3
Penalty Killing 100% 100%
Schiedsrichter Stefan Vogl
Linesmen Benjamin Hoppe , Christoffer Hurtik
Zuschauer 3.802


Spielbericht

38 Schüsse, aber kein Tor - 0:1 gegen Köln
Die Thomas Sabo Ice Tigers vermissen auch weiterhin das nötige Quäntchen Glück. Gegen die Kölner Haie blieb das Team von Peter Draisaitl trotz 38 Torschüssen am Ende ohne eigenes Tor. Philip Gogulla erzielte den einzigen Treffer des Spiels für die Haie.
Das Spiel begann direkt mit einer Schrecksekunde für die Ice Tigers. Beim ersten Wechsel tauchte Kölns Jason Jaspers auf einmal völlig frei vor Patrick Ehelechner auf, der Nürnberger Torhüter reagierte aber glänzend. Danach kamen die Ice Tigers besser ins Spiel und durch Tim Schüle in der 4. Minute auch zu ihrer ersten Torchance. Eric Chouinard ließ kurz darauf zwei Torschüsse folgen, Youri Ziffzer im Tor der Haie behielt aber die Übersicht. Bei Vier gegen Vier war es erneut Schüle, der diesmal aber knapp am Tor vorbeischoss. Ansonsten waren es die Haie, die sich in den entscheidenden Zweikämpfen durchsetzten und sich Torchancen erarbeiteten. Eine davon durch Charlie Stephens konnte Ehelechner mit der Stockhand zur Seite abwehren (11.), eine andere durch Norman Hauner entschärfte er sehenswert mit der Fanghand.
Zu Beginn des zweiten Drittels agierten die Ice Tigers in doppelter Überzahl. Vitalij Aab hielt die Kelle in einen scharfen Pass von T.J. Kemp, die Scheibe ging aber knapp über das Tor. Kurz darauf wurde Eric Chouinard schön freigespielt, er zögerte aber etwas zu lange, so dass Ziffzer rechtzeitig seine Position einnehmen konnte. Auf der anderen Seite reagierte Ehelechner erneut gut gegen Philip Gogulla aus kürzester Distanz (24.), dann brachte er irgendwie noch ein Körperteil an einen Schuss von Jason Jaspers. Es war fast unvorstellbar, dass es nach der Hälfte des Spiels immer noch 0:0 stand. Auch, weil Brad Leeb den Puck aus dem Gewühl heraus nicht über die Linie brachte. In der 38. Minute war der Bann dann doch gebrochen, leider auf der falschen Seite. Zumindest aus Nürnberger Sicht, denn Philip Gogulla schloss einen schönen Haie-Spielzug zur Gästeführung ab.
Im letzten Drittel versuchten die Ice Tigers noch einmal alles und kamen auch zu zahlreichen Torchancen und Schüssen. Insgesamt feuerten sie alleine im Schlussabschnitt 17 Mal auf Youri Ziffzer, der aber nicht zu überwinden war. Mit vereinten Kräften stämmten sich die Haie gegen die Schlussoffensive der Ice Tigers, die in den letzten 20 Minuten durch ihre druckvolle Spielweise und endlich auch gewonnene Zweikämpfe zu vielen Überzahlsituationen kamen. Die größte Torchance hatte Jame Pollock in der 44. Minute, aber genau wie am Dienstag in Ingolstadt hämmerte er die Scheibe an den Torpfosten. Kurz vor Schluss kamen die Ice Tigers zu einer äußerst seltenen 6-gegen-3-Situation, als zwei Haie-Spieler auf der Strafbank saßen und Patrick Ehelechner sein Tor verlassen hatte. Aber Jame Pollock und Rob Leask konnten Ziffzer mit ihren Schlagschüssen nicht überwinden, somit blieb es beim 0:1 aus Nürnberger Sicht.
Uwe Krupp: "Wir haben ein Spiel mit vielen Torchancen gesehen. Die ersten 40 Minuten waren wir überlegen, aber Ehelechner hat die Ice Tigers im Spiel gehalten. Im letzten Drittel hat Nürnberg aufgedreht, wir haben aber drei Mal eine doppelte Unterzahlsituation überstanden."
Peter Draisaitl: "Wir wussten, dass es gegen Köln über die Zweikämpfe läuft, und da war Köln in den ersten 40 Minuten überlegen. In den letzten 20 Minuten war es besser, dann hatten wir auch genügend Möglichkeiten."
Veröffentlicht am 14. Oktober 2011
Quelle:www.icetigers.de


Nächster Dreier auf fremdem Eis: KEC gewinnt in Nürnberg
Die Haie haben am Freitagabend ihren dritten Auswärtssieg in Serie gefeiert. Der KEC gewann in Nürnberg mit 1:0!
Die Haie legten in Nürnberg einen Blitzstart hin, hatten bei ihrer ersten Chance, die sich schon nach 30 Sekunden ergab, jedoch Pech. Jason Jaspers kam völlig frei aus zentraler Position zum Schuss, fand jedoch seinen Meister in Torwart Patrick Ehelechner. Die Erfolge auf fremdem Eis in den letzten Spielen gaben den Haien auch in der Nürnberger Arena Selbstbewusstsein. In den ersten 20 Minuten konnte der KEC viel Spielkontrolle ausüben. So konnten die Ice Tigers recht gut in Schach gehalten werden. Kam mal ein Schuss durch, war Haie-Torwart Youri Ziffzer zur Stelle. Nach soliden 20 Haie-Minuten stand es in Franken aber noch 0:0.
Vor der Toren wurde es ab dem zweiten Drittel richtig lebhaft. Die Haie mussten zunächst eine 84sekündige doppelte Unterzahl überstehen, schafften dies jedoch mit starkem Einsatz. Anschließend spielte der KEC immer wieder zielstrebig nach vorne und hatte zahlreiche gutklassige Chancen, aber sowohl gegen Jaspers (25.) als auch gegen Brett Breitkreuz (29.) zeigte Ehelechner schnelle und effektive Reflexe. Aber auch Nürnberg blieb gefährlich, so vergab Brad Leeb die beste Gelegenheit der Gastgeber, als er am starken Ziffzer scheiterte (26.). Insgesamt hatten die Haie aber die besseren Chancen. Kurz vor der Sirene trug das Ganze Früchte: Nach schönem Zusammenspiel zwischen Charlie Stephens, John Tripp und Philip Gogulla vollendete der Nationalstürmer per Direktschuss zum verdienten 0:1 (38.).
Im letzten Abschnitt spielte der KEC taktisch sehr diszipliniert und hatte bei einem Pfostenschuss von Jame Pollock das nötige Glück (44.). Ein überragender Ziffzer und aufopferungsvoll kämpfende Vorderleute retteten den Sieg über die Zeit, der in den Schluss-Sekunden in arge Gefahr geriet. Bedingt durch zwei Strafzeiten gegen Köln und dem Herausnehmen des Nürnberger Torhüters bestürmten die Ice Tigers mit drei Mann mehr das Haie-Tor. Doch das blieb an diesem Abend verschlossen.
"Ich bin sehr zufrieden", so Haie-Trainer Uwe Krupp nach dem Erfolg, "wir haben wieder sehr hart gearbeitet, waren 40 Minuten die Spiel bestimmende Mannschaft und hatten in Youri Ziffzer einen überragenden Torhüter."
Veröffentlicht am 14. Oktober 2011
Quelle:www.haie.de





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