1. Bundesliga

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Die 1. Bundesliga war von 1958 bis 1994 die höchste Spielklasse im Deutschen Eishockey. Sie war der Nachfolger der Oberliga, die von 1948 bis 1958 in der Bundesrepublik Deutschland existierte. Die wurde auf Initiative des Deutschen Eishockey Bundes als Eishockey-Bundesliga gegründet, die aber bei Fans letztendlich als 1. Bundesliga bekannt wurde. Die 1. Bundesliga startete mit acht Clubs, die eine einfache Vorrunde spielten.


Inhaltsverzeichnis

Modusänderung 1961

Zur Spielzeit 1961/62 führte man erstmals einer Meisterrunde nach der Vorrunde ein. Für den Abstieg in die Oberliga wurde eine Abstiegsrunde eingeführt. Der letzet Club der Abstiegsrunde musste gegen den Meister der Oberliga ein Relegationsspiel austragen. (In den Jahren zuvor stieg der Tabellenletzte automatisch ab und der Oberligameister auf.) Der EC Bad Tölz war das erste Team, das die Meisterrunde gewonnen hat. Die Eintracht Dortmund wurde letzter in der Abstiegsrunde und musste gegen den EV Landshut in die Relegation, dass die Niederbayern mit nicht für sich entscheiden konnten (2:6 nach Hin- und Rückspiel).

Aufstockung 1965

Zur Saison 1965/66 wurde die Anzahl der Teams von acht auf zehn erhöht.

Bildung von zwei Regionalgruppen 1966

Ein Jahr später wurde aus der Einfachrunde in der Vorrunde eine Doppelrunde mit 2 Gruppen, da die Entfernungen und damit verbunden Kosten für Auswärtsspiele rasant stiegen. Die Teams aus Bayern (EC Bad Tölz, EV Füssen, ESV Kaufbeuren, EV Landshut, SC Riessersee) spielten in der Gruppe Süd, die restlichen Teams (Berliner SC, Düsseldorfer EG, Krefelder EV, Preußen Krefeld, Mannheimer ERC) in der Gruppe West. In einer Doppelrunde pro Gruppe zogen die ersten drei Teams in die Bundesligarunde ein, die verbleibenden vier Teams mussten gesondert nach Gruppe in der Relegation gegen die drei besten Teams der Oberliga West und Oberliga Süd. Die zwei besten Teams jeder Gruppe durften in der Bundesliga bleiben.

Aufstockung 1968

Zur Saison 1968/69 wurde die Bundesliga erneut um zwei Teams vergrößert, was bedeutete, dass die sportlichen Absteiger FC Bayern München und Eintracht Frankfurt in der Liga bleiben durften.

Die DEL als neue 1. Bundesliga ab 1994

Die Deutsche Eishockey Liga (DEL), auch DEL – Die 1. Bundesliga genannt, ist die höchste Spielklasse im deutschen Eishockey. Bei ihrer Gründung 1994 war sie die erste deutsche Profiliga, deren Spielbetrieb von einer Betriebsgesellschaft durchgeführt wurde und deren Klubs ihre Profiteams in Kapitalgesellschaften auslagerten. Die DEL Betriebsgesellschaft mbH ist heute rechtlich, wirtschaftlich und organisatorisch ganz selbstständig und ein Zusammenschluss der DEL-Klubs. Vorgängerliga war die zwischen 1958 und 1994 bestehende Eishockey-Bundesliga. Rekordmeister sind die Adler Mannheim, die seit 1994 bislang fünf Mal Deutscher Meister wurden (1997, 1998, 1999, 2001, 2007).

In den Play-offs in der Saison 2010/11 führte die DEL ein neues Logo ein, bei dem sie erstmals auf den Zusatz "1. Bundesliga" verzichtete.

Die 1. Bundesliga auf einem Blick

Saison Teams Vorrunde Hauptrunde Meister Sportl. Absteiger tatsächl. Absteiger
1958/59 8 Einfachrunde - EV Füssen Düsseldorfer EG
SC Weßling
-
1959/60 SC Riessersee ESV Kaufbeuren -
1960/61 EV Füssen VfL Bad Nauheim -
1961/62 Meisterrunde
Abstiegsrunde
EC Bad Tölz - -
1962/63 EV Füssen - -
1963/64 EV Füssen - -
1964/65 EV Füssen - -
1965/66 10 EC Bad Tölz - -
1966/67 Doppelrunde
Gruppe Süd und West
Meisterrunde und
Relegationsrunde
EV Füssen - -
1967/68 EV Füssen FC Bayern München
Eintracht Frankfurt
SG Oberstdorf/Sonthofen
nur SG Oberstdorf/Sonthofen
1968/69 12 EV Füssen Preußen Krefeld -
1969/70 Einfachrunde EV Landshut Eintracht Frankfurt
Kölner EK
-
1970/71 Doppelrunde - EV Füssen Mannheimer ERC
1971/72 Düsseldorfer EG - Preußen Krefeld
1972/73 11 EV Füssen ESV Kaufbeuren
EV Rosenheim
-
1973/74 10 EV Füssen Augsburger EV -
1974/75 Düsseldorfer EG ESV Kaufbeuren -
1975/76 Berliner Schlittschuhclub EC Bad Tölz -
1976/77 Kölner EC Augsburger EV -
1977/78 Meisterrunde
Abstiegsrunde
SC Riessersee EC Deilinghofen Krefelder EV (Konkurs)
1978/79 12 Kölner EC Augsburger EV
ESV Kaufbeuren
-
1979/80 Einfachrunde und
Zwischenrunde
Mannheimer ERC ERC Freiburg
ECD Iserlohn
-
1980/81 Doppelrunde Play-offs
Abstiegsrunde
SC Riessersee EHC 70 München
Duisburger SC
-
1981/82 Platzierungsrunde
Play-offs
Relegationsrunde
SB Rosenheim VfL Bad Nauheim
ERC Freiburg
plus Berliner SC (Rückzug)
1982/83 10 Play-offs und
Relegationsrunde
EV Landshut EV Füssen -
1983/84 Kölner EC - ERC Freiburg (Lizenzentzug)
1984/85 SB Rosenheim EHC Essen-West -
1985/86 Kölner EC SV Bayreuth -
1986/87 Kölner EC SC Riessersee -
1987/88 Kölner EC - ECD Iserlohn
(Rückzug)
1988/89 SB Rosenheim ESV Kaufbeuren -
1989/90 Düsseldorfer EG keiner keiner
1990/91 12 Play-offs und
Play-downs
Düsseldorfer EG EHC Dynamo Berlin plus Eintracht Frankfurt
(Rückzug)
1991/92 Düsseldorfer EG EV Landshut SB Rosenheim
(Rückzug)
ES Weißwasser
(Lizenzentzug)
1992/93 Düsseldorfer EG Schwenninger ERC EHC Freiburg
(Lizenzentzug)
1993/94 EC Hedos München EC Ratingen keiner

Hinweis: Die Spalte "tatsächlicher Absteiger" gibt nur Teams für den Fall an, dass der tatsächliche Absteiger nicht der sportliche Absteiger war!





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